Hier muss dringend was passieren
Neutorstraße verkehrsberuhigt, grüner und lebendiger machen
Die Mainzer Neutorstraße ist, als Verlängerung der Augustinerstraße und zentrale Achse zur Anbindung des Bahnhofs Römisches Theater an die Innenstadt, von entscheidender Bedeutung – nicht nur für Anwohnende, sondern auch für Touristinnen und Touristen. Zunehmend wird die Straße allerdings von Lärm durch den Fahrzeugverkehr und von Überhitzung belastet. Engagierte Einzelpersonen haben aufgrund der „Sommerstraße“ vom 27. bis 30. Juni eine entsprechende Petition gestartet Sie fordern, dass die Neutorstraße verkehrsberuhigt wird.
Mehr Platz für Grünflächen und Gastronomie
Sie möchten, dass die bisherigen Flächen für Parkplätze mehr Raum schaffen für Gastronomie und Grünflächen. Es ist an der Zeit, mehr Bäume zu pflanzen und die Überhitzung der Stadt zu reduzieren. Die Menschen brauchen mehr Raum – Raum zum Leben, für die Kinder und für soziale Treffen. Die Fußgängerzone in der Augustinerstraße würde durch diese Veränderung der Neutorstraße sinnvoll verlängert. Die Umwandlung der Neutorstraße zur Sommerstraße im Juni 2025 hat gezeigt, wie sehr das Konzept der Verkehrsberuhigung sowie die Begrünung genutzt und geschätzt werden. Für die Anwohnenden soll es geeignete und bezahlbare Parkplatz-Optionen, z.B. in den umliegenden Parkhäusern, geben.

So könnte die Neutorstraße ohne parkende und fahrende Autos aussehen. Foto: Judith Chromik
Unterschreiben Sie diese Petition auf Change.org, um ein Lebensumfeld zu schaffen, das den Lebensstil aller Bürgerinnen und Bürger respektiert.
Petition: Grün statt Beton – einen Park für die Mainzer Neustadt!
Anwohnende der Wallaustraße in der Mainzer Neustadt haben einen Petition für einen Park an die Stadtverwaltung und den Mainzer Stadtrat gestartet. Hintergrund: Die Neustadt erstickt in der Hitze. Die fortschreitende Flächenversiegelung in unserem Stadtteil hat dramatische Folgen:
Unsere Straßen verwandeln sich im Sommer in glühende Betonwüsten, die Luft steht, und die Temperaturen steigen auf ein unerträgliches Maß. Dies ist nicht nur eine Frage des Komforts, sondern eine ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit und das Leben unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger, insbesondere für ältere und einkommensschwächere Personen. Die „Klimaprax-Studie“ hat die alarmierenden Gesundheitsgefahren zukünftiger Hitzewellen für Mainz klar belegt.
Doch es gibt Hoffnung – und eine einmalige Chance direkt vor unserer Haustür!
Das freie Grundstück an der Wallaustraße 98 bietet die perfekte Gelegenheit, ein dringend benötigtes grünes Herz für die Neustadt zu schaffen. Statt weiterer Versiegelung und Betonbauten, die den Profit einzelner maximieren, fordern die Anwohnerinnen und Anwohner der Neustadt, die Umwandlung dieser Fläche in einen lebendigen, öffentlichen Park.

Unterschreiben Sie diese Petition auf Change.org, ein lebenswertes Umfeld mit diesem Park in der Mainzer Neustadt zu schaffen – für alle Bürgerinnen und Bürger.
Petition: Kommunale Verpackungssteuer für Mainz und eine nachhaltige Zukunft!
In Mainz fallen jährlich mehr als 27 Mio. Einwegpackungen für Essen und Trinken an – Tendenz steigend. Diese belasten das Klima und die Umwelt. Denn ihre Herstellung und Entsorgung kosten viel Geld und verbrauchen enorme Mengen an Ressourcen. Rund 40 Prozent des Straßenmülls sind Einwegverpackungen wie Coffee-to-go-Becher, Burgerboxen oder Pizzakartons. Die Reinigung und Entsorgung von Einweg-Kunststoffverpackungen kostet Städte und Gemeinden 475 Millionen Euro jährlich.
Der Mehrweganteil im ToGo-Bereich liegt bei nur 1,6%, obwohl es eine Pflicht gibt, Mehrweg anzubieten. Tübingen hat 2022 bereits erfolgreich eine kommunale Verpackungssteuer eingeführt.
Verpackungsmüll vermeiden – Petition unterzeichnen
Ein Antrag zur Einführung der kommunalen Verpackungssteuer liegt dem Mainzer Stadtrat bereits vor. GreenPeace Mainz-Wiesbaden fordert mit den untenstehenden Unterstützern die Stadt Mainz auf, zeitnah eine Satzung zur Einführung der kommunalen Verpackungssteuer zu erlassen.
Unterzeichne jetzt die Petition und fordere mit uns die Einführung einer Verpackungssteuer in Mainz!
Unterstützende: MainzZero, BUND Kreisgruppe Mainz, Students for Future Mainz, Kolibri Kollektiv, AK Umwelt Mombach
Mehr zur Petition und die Möglichkeit zum Unterschreiben sowie ein Leitfaden und Rechtsgutachten von GreenPeace als Hilfe für Kommunen zur Umsetzung der Verpackungssteuer.

Rund 40 Prozent des Straßenmülls sind Einwegverpackungen wie Coffee-to-go-Becher, Burger-Boxen oder Pizzakartons. Die Reinigung und Entsorgung von Einweg-Kunststoffverpackungen kostet Städte und Gemeinden 475 Millionen Euro jährlich, die wesentlich sinnvoller in Klimaschutz-Maßnahmen gesteckt werden könnten. Foto: freepik
Petition: Keine Neuversiegelung für den Biotech-Campus!
13 Gruppen und Organisationen aus Mainz und Wiesbaden fordern die Stadt Mainz auf, die weitere Entwicklung eines neuen „Biotech-Areals“ zu stoppen. Die Stadt plant auf den fruchtbarsten landwirtschaftlichen Flächen zwischen Saarstraße, Koblenzer Straße und der A60 ein gut 50 ha großes neues Gewerbegebiet, den sog. „Biotech-Campus“. Das Gebiet entspricht ca. 70 Fußballfeldern und wurde bereits 2009 als klimasensibel bezeichnet.
Denn Mainz gehört jetzt schon zu den heißesten Städten Deutschlands und seit dem Klimprax-Projekt 2019 wissen wir, dass sich dies noch verschlechtern wird. Folgerichtig hat Mainz vor rund fünf Jahren den Klimanotstand ausgerufen. Und trotzdem belegt Mainz heute Platz 5 der meistversiegelten Städte Deutschlands im „Hitze-Check“ der Deutschen Umwelthilfe (DUH) von 2024 und beim Punkt Begrünung in der Stadt steht Mainz noch schlechter auf Platz 4.
Aber der Flächenfraß gefährdet nicht nur das Klima. Er ist auch ein großer Treiber des Verlustes an Biodiversität. Zudem werden durch das geplante Vorhaben beste Ackerböden vernichtet und es wird gravierend in den Wasserhaushalt eingegriffen!
Um den großen Herausforderungen des Klimawandels und des Artensterbens konsequent in allen Bereichen gerecht zu werden, muss ein Umdenken hin zu einer verbindlichen Entsiegelungsplanung und Vergrößerung des Grünanteils in die Mainzer Stadtplanung Einzug halten.
Weitere Infos
- zur Petition sowie die Möglichkeit zum Unterschreiben auf openpetition
- die Unterschriftenlisten zum Ansehen und Download
- SWR-Fernsehen Rheinland-Pfalz hat am 18. Oktober 2024 einen Beitrag gesendet.
Petition fordert: Mehr Grün für Schulhöfe!
Ob als Eltern, Großeltern, Tante, Onkel oder einfach als jemand, dem die Zukunft unserer Kinder am Herzen liegt – deine Stimme kann den Unterschied machen. Unterschreibe jetzt den Offenen Brief der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und sorge dafür, dass aus grauen Betonwüsten lebendige Schulhöfe werden – Orte, an denen Kinder sicher spielen, lernen und aufwachsen können! Je mehr wir sind, desto größer der Druck!
Denn: Viele Deutsche Schulhöfe sind langweilige Betonwüsten, die sich im Sommer aufheizen wie ein Backofen. Dabei sollten Schulhöfe grüne, naturnahe Orte sein, die Kinder vor Hitze und Umweltbelastungen schützen, Raum für Bewegung bieten und Natur erfahrbar machen. Bisher werden die Schulen und Gemeinden mit dieser großen Aufgabe allein gelassen – dabei ist es an der Zeit, deutschlandweit etwas zu verändern!
Für grüne, zukunftsfähige Schulhöfe einsetzen
Fordere deshalb jetzt mit deiner Unterschrift die Umwelt-, Kultus- und Bauministerien der Länder auf, endlich Verantwortung zu übernehmen und verbindliche Regelungen für grüne und zukunftsfähige Schulhöfe zu schaffen. Weg mit den versiegelten Flächen! Her mit Pflanzenvielfalt, Unterschlupf für Tiere, Kühlung in Hitzesommern und inspirierenden Draußenlernorten für alle Kinder!
Mehr zur Petition, dem Offenen Brief und die Möglichkeit zum Unterschreiben auf der DUH-Webseite
PFAS-Chemikalien: Stoppt die unsichtbare Gefahr!
PFAS sind überall – im Trinkwasser, unserer Kleidung, sogar in der Muttermilch. Mittlerweile werden fast keine Kinder mehr ohne PFAS im Blut geboren. Laut einer Studie des Umweltbundesamtes sind alle untersuchten Kinder und Jugendlichen mit PFAS belastet. Niemand kann sich ihnen entziehen – deshalb muss die Politik endlich handeln. Fordern Sie mit Ihrer Unterschrift Gesundheitsminister Karl Lauterbach auf, sich für ein PFAS-Verbot stark zu machen!
Die Ewigkeitschemikalien sind eine unsichtbare Gefahr für unsere Gesundheit. Fast jeder Mensch hat PFAS bereits im Blut – das hat auch unser BUND-Bluttest gezeigt. Sie verschmutzen Luft, Gewässer und Böden und reichern sich darüber auch in unseren Körpern immer weiter an. Durch die steigende Belastung erhöht sich das Risiko für unsere Gesundheit – wenn wir PFAS nicht bald stoppen. Unterschreiben Sie unsere Petition und setzen Sie sich für ein Europa ohne PFAS ein!
Bisher sind weniger als 20 der über 10.000 PFAS Einzelsubstanzen chemikalienrechtlich reguliert. Doch es gibt Hoffnung: Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) arbeitet an einem Vorschlag zur Beschränkung aller PFAS. Der Haken: Die Verhandlungen sind zäh und es ist noch nicht klar, ob und wann gesetzliche Regulierungen für PFAS kommen. Denn Deutschland ist der mit Abstand größte Chemiestandort Europas. Die finanzstarke Chemieindustrie klopft regelmäßig an die Türen ranghoher Politiker*innen, um sie umzustimmen. Das müssen wir gemeinsam verhindern! Unter anderem mit dieser Petition.
Petition: Klimaoase in Finthen darf Schulneubau nicht weichen
Das Wichtigste: Unsere Kinder brauchen eine neue Schule! Eine Schule der Zukunft, die auch der ökologischen Nachhaltigkeit und den Anforderungen der Zukunft gerecht wird. Die aktuelle Planung kann dies absehbar nicht leisten.
Eine Initiative fordert daher von der Stadt Mainz eine Neuplanung des Bauprojektes aus folgenden Gründen:
- Das geplante Schulgebäude ist aus unserer Sicht bereits jetzt in der Planungsphase zu klein!
- Die derzeitige Planung entspricht nach unserer Meinung nicht der aktuellen Schulbaurichtlinie!
- Die zur Schule geplante Sporthalle wird dem Bedarf in Finthen nicht gerecht!
- Dem Bauvorhaben fallen zahlreiche zum Teil 50 bis 60 Jahre alte Bäume und Sträucher zum Opfer, die in der gesamten Umgebung für eine Stabilisierung des Klimas sorgen!
Weitere offizielle Infos der Stadt auf Mainz.de, von der BI mit der Möglichkeit zum Unterschreiben auf OpenPetition und der Bericht von der Infoveranstaltung am 17. Dezember 2023 im Rahmen des Vortrags zur Grünachsen-Petition.
Beiträge in den Medien:
Umweltinstitut München fordert: Klimageld jetzt!
Keinen Klimaschutz zu machen, können wir uns nicht mehr leisten. Es ist deshalb richtig, dass CO2-intensives Verhalten teurer wird. Dazu braucht es aber auch einen sozial gerechten Ausgleich der Mehrbelastung für die Bürger:innen.
Ein ebenso einfaches wie wirksames Instrument dazu ist der CO2-Preis – in Kombination mit einem Klimageld. Dabei werden die Einnahmen aus der CO2-Abgabe wieder an die Bürger:innen zurückgezahlt: Pro Kopf erhält jede/-r pauschal den gleichen Betrag erstattet. Wer also wenig CO2 verursacht, hat so unterm Strich mehr im Geldbeutel – wer besonders viel CO2 verursacht, zahlt drauf. Davon profitieren vor allem einkommensschwache Haushalte. Denn gerade die oberen Einkommensgruppen stoßen am meisten klimaschädliches CO2 aus. Das Klimageld soll ein großer Baustein für den sozialen Ausgleich sein. Unterstütze jetzt die Aktion des Umweltinstituts München für das im Koalitionsvertrag festgeschriebene Klimageld! Fünf gute Argumente für das Klimageld bietet Leonard Burtscher, Referent für Energie- und Klimapolitik am Umweltinstitut München. Er erklärt, warum das Klimageld so schnell wie möglich eingeführt werden muss.
Aktionspaket mit Postkarten bestellen
Begleitend zur Petition gibt es ein kostenloses Aktionspaket mit Postkarten. Bestelle die kostenlosen Aktionskarten in Form eines 250 Euro Klimageldscheins – so viel Klimageld könnte heute schon jede/-r in Deutschland erhalten. Und verteile die Postkarten an Freund:innen und Bekannte oder fragen Sie in Läden oder Vereinen vor Ort, ob Sie die Karten dort auslegen dürfen.
VCD-Petition: Rollende Riesen raus aus unseren Städten
Neue Autos werden immer größer und schwerer. Immer mehr davon verstopfen unsere Städte, schaden dem Klima und den Menschen. Für alle, die mit Füßen und Pedalen unterwegs sind, bleibt viel zu wenig Platz. Deshalb brauchen wir weniger und kleinere Autos. Unterschreiben Sie jetzt die Petition des Verkehrsclub Deutschland (VCD) und fordern die Bundesregierung auf, sich gegen den Trend der rollenden Riesen zu stellen.
Dazu muss die Bunderegierung folgende Maßnahmen ergreifen:
- Abbau des Dienstwagenprivilegs
- Umbau der Entfernungspauschale zu einem Mobilitätsgeld
- Reform der Kfz-Steuer
Deutschland hat sich verbindliche Klimaziele gesetzt: bis 2045 wollen wir schrittweise klimaneutral werden. Dafür müssen in allen Bereichen Treibhausgasemissionen eingespart werden. Im Verkehrssektor hat sich seit 1990 kaum etwas verbessert. Zwar sind Autos heute sparsamer und stoßen weniger Schadstoffe aus, aber es fahren immer mehr Autos auf unseren Straßen, die gleichzeitig immer größer und schwerer werden. Fordern Sie deshalb die Bundesregierung auf, endlich dafür zu sorgen, dass die Treibhausgas-Emissionen im Verkehrssektor sinken. Dazu muss der Trend immer größerer Autos gestoppt werden und umweltschädliche Subventionen abgebaut werden. Das macht unsere Städte lebenswert und schafft Platz für einen öffentlichen Raum, in dem wir uns begegnen, Kinder draußen spielen und wir alle sicher unterwegs sein können.
Jetzt für weniger und kleinere Autos unterschreiben
Mit Wärmepumpe zukunftsfähig heizen
Infoveranstaltung mit Dr. Peter Klafka am 22. Januar im Bürgerhaus Mainz-Finthen / Eintritt frei [...]
„Kalte Nahwärme“ – zukunftssicheres Heizen und Kühlen für alle
Großes Interesse bei Führungen im neuen Laborgebäude-Ensemble an der Uni Mainz, 18. September 2025. [...]
Baustellenführung: Heizen und Kühlen mit Energie aus dem Erdreich
Führungen am 15. Oktober im Laborgebäude des Hochschul-Erweiterungsgeländes Mainz, 8. September 2025. Die Mainzer [...]







