Zum einen stehen für viele der genannten Maßnahmen Fördermittel des Bundes und der EU zur Verfügung. So werden z.B. durch die EU-Mission „Klimaneutrale und intelligente Städte“ die ersten 100 europäische Städte, die bis 2030 klimaneutral werden wollen, gefördert und unterstützt. Außerdem zahlen sich viele Investitionen langfristig aus, so reduziert z.B. das Ausweiten von Photovoltaik-Dachflächen oder die Sanierung von Häusern die Heiz- und Stromkosten. Gleichzeitig würde die lokale Wirtschaft wie Handwerksunternehmen angekurbelt. Es würden Arbeitsplätze geschaffen bzw. gesichert, und die Gewerbesteuereinnahmen der Stadt Mainz dadurch erhöht. Dazu müssen im Gegenzug die Folgekosten des Nichthandelns berücksichtigt werden, die wesentlich höher sein werden als zeitnahe und ambitionierte Schritte zum Begrenzen des Klimawandels.